Zensiertes „Nichts“

Christoph Maria Herbst – Ein Traum von einem Schiff

Unter dem weihnachtlichen „Nichts“ (Ihr erinnert Euch?) fand sich auch der o. g. Roman, den ich bis jetzt nur kurz angelesen habe und deshalb noch nicht kommentieren kann und möchte.

Warum ich trotzdem drüber berichte? Weil ich eines der 100.000 nicht zensierten Exemplare besitze (Infos dazu findet Ihr hier.). Denn das umstrittene Werk des Stromberg-Darstellers enthält Zeilen, durch die sich irgendwer benachteiligt sieht. Dieser Irgendwer hat deswegen eine einstweilige Verfügung erwirkt, der Herbst-Traum von einem Schiff wurde aus dem Handel genommen und Texteile geschwärzt – ab heute soll die zensierte Fassung neuerscheinen.

Mir stellen sich nun ein paar Fragen:

  • Wer ist irgendwer?
  • Welche Zeilen wurden zensiert?
  • Warum?
  • Sollte man sich von Texten eines Berufszynikers beleidigen lassen?
  • Darf man das unzensierte Buch überhaupt noch ruhigen Gewissens lesen und kommentieren?
  • Drohen Strafen, wenn Leser beider Ausgaben sich über die Inhalte austauschen?
  • Wird Herr Herbst die Zeilen in meinem Exemplar persönlich schwärzen?
  • Wie schwärzt man Hörbücher?
  • Weshalb wird die unzensierte Ausgabe bei einem Online-Auktionshaus für über 50 Euro angeboten?
  • Steckt dahinter vielleicht eine Scherz-Marketing-Strategie des Scherz-Verlags?

Fragen über Fragen zu meinem echt wertvoll gewordenen Weihnachtspräsent. Danke nochmals an den edlen Spender – ich leihe es gerne mal aus … falls ich das überhaupt noch darf … 😉

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1 Kommentar zu “Zensiertes „Nichts“

  1. Pingback: Ein Traum(a) von einem Roman? | hauchNAH

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