Die Sache mit der Null

Es passierte einfach, still und leise über Nacht während ich schlief. Irgendeines wunderschönen sonnigen Juli-Morgens 2011 (Ja, den gab’s wirklich!) wachte ich auf und hatte ohne eigenes Zutun den Seniorenstatus erworben.

50! Das heißt zu alt für den ersten Heirats- und Arbeitsmarkt und zu jung für die Rente. Teure Schönheits-OPs sind nun angesichts der Schadenshöhe und unter Berücksichtigung der Restlaufzeit wirtschaftlich nicht mehr zu rechtfertigen – also was soll’s.

Dafür darf ich ab sofort all den vielen, wie Pilze aus dem Boden schießenden 50+-Clubs beitreten und sogar ein Fahrsicherheitstraining auf dem Nürburgring absolvieren – wenn ich denn wollte. Das sind doch Perspektiven: Mit Vollgas voraus in die nächsten 50 Jahre auf dem Weg zur Hundert.

Und wenn mein Akku angesichts solcher energieraubenden Aktivitäten irgendwann mal wieder leer sein sollte, so habe ich seit jenem denkwürdigen Tag endlich Ersatz:

Ersatzakku

Gut, dass meine Klagen in dieser Richtung von Stefan vollkommen korrekt gedeutet wurden. 😉

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7 Kommentare zu “Die Sache mit der Null

  1. Hallo Eva!

    Dann mal nachträglich alles Gute zum Geburtstag.
    In meine Zahl hat sich im Juli auch eine 5 gemogelt, aber noch steht sie nicht an erster Stelle. Bis dahin werden noch einige Konzerte kommen.

    Meiner Kollegin steht das freudige Ereignis auch in anderthalb Jahren bevor. Die will aber nicht. Weiß nicht, vielleicht hat sie Angst. 🙂
    Kann ich Entwarnung geben oder ist es wirklich so schlimm?
    Dein Beitrag klingt ja noch locker-fluffig, wie mit 49, oder hast Du den nur deinem Zivi diktiert? 😉

    Viele Grüße (vielleicht sehen wir uns ja im ZAKK oder E-Werk…)
    Holly

    P.S.
    Den Akku nicht im freundlichen Laden im Siegerland gekauft? 🙁
    Ich bin entsetzt! 🙂

    • Danke danke, Holly, Du Jungspund …

      Entwarnung? Ist wie bei allem rein subjektives Empfinden. Es gibt einige in meinem Umfeld, die bereits an der 4 mit der 0 seelisch und moralisch zerbrachen. Ich habe schon beides unbeschadet überlebt. 😉

      Damit wären wir auch schon beim weltbesten ZAKK. Wir wollen nur zu gerne, steht aber derzeit noch in den Sternen. Und ins E-Werk … da waren wir einmal … nie wieder …!!! Aber ich denke, wir Konzertjunkies treffen uns ganz bestimmt irgendwo, irgendwann zu irgendwas mal wieder.

      Lieben Gruß
      Eva
      PS: Zum Akku kann ich Dir NIX sagen – ich bin unschuldig … 😉

    • Oh oh, ich seh gerade, dass mir in meiner Antwort ein „ebenso“ abhanden gekommen ist – sollte heißen:
      Dank danke ebenso, Holly, Du Jungspund …

  2. Hallo Eva!

    Danke!

    Weiß gar nicht, was alle gegen das E-Werk haben?
    Ich fahre da immer gerne hin. Wir müssen nicht durch ganz Köln cruisen, es gibt auf jeden Fall Parkplätze und die Location ist auch in Ordnung. Bei Bands, bei denen ich nicht in der ersten Reihe stehen muss, nutze ich gerne den Balkon.

    Vielleicht liegt es auch daran, daß mein allererstes [richtiges] Konzert 1995, das den Grundstein zu meiner Konzertabhängigkeit gelegt hat, dort stattfand. Ohne E-Werk und Doro wäre ich bestimmt nicht so oft aus der Provinz raus gekommen. 🙂

    Bin aber sicher, daß uns die Polen noch das ein oder andere Mal zusammen bringen.
    Bis dahin mülle ich einfach ab und zu deinen Blog zu. 😉

    Lieben Gruß zurück
    Holly

    • Morjen Holly,
      gegen das E-Werk an sich hab ich nix. Die Location war interessant, geräumig, auch der Klang war OK und weitere Vorteile hast Du gut beschrieben. Aber das ist uns schon wieder eine Nummer groß. Zudem war das Personal schlecht organisiert und äußerst unfreundlich. Da verzichte ich dann gerne zugunsten anderer. 😉
      Wir lieben halt die kleineren Clubs. Ich befürchte nur, da wird es bei der neuen Popolski-Tour nicht mehr allzu viele kuschelige Angebote geben. Proportional zum Erfolg wachsen die Hallen und die Ticketpreise. Haben wir schon so oft erlebt. 🙁 Deshalb mal sehen, wo es uns hinzieht.
      Schönen Tag noch
      Eva
      PS: Ich freu mich über so netten „Müll“.

  3. Hello again!

    Ja, generell sind mir kleinere Locations auch lieber. [Paul Heaton im Limelight in Juni war super!] Deswegen freue ich mich zwar über die wachsende Popularität unserer Lieblingspolen, aber die Nachteile liegen auf der Hand. Da hast Du schon recht.

    Und das Hobby unserer Lieblingsfotographen wird auch nicht einfacher durch die großen Hallen. 🙁

    Müssen wir wohl durch. Spielen noch mit dem Gedanken Siegburg, nächstes Jahr, aber das ist noch nicht sicher. Die Bestuhlung war schon ein kleiner Stimmungskiller. Obwohl angenehm.

    So, jetzt muß ich dann doch nochmal etwas arbeiten und meine Kollegin ärg… äh unterstützen.

    Bis dahin!
    Holly

  4. Siegburg? Stühle? Holly, dafür bin ich echt noch zu jung! 😉 scnr

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