There was a time

Er war keiner, dessen musikalisches Schaffen ich konsequent verfolgte. Dennoch ist seine Musik immer präsent, knüpft sich sehr eng an wichtige und schöne Momente meines Lebens. Jedes Jugendtreffen, jede Party war seine Stimme mit dabei und auch später noch trafen einige seiner Songs auf offene Ohren und meinen Nerv – immer unverwechselbar David Bowie … die Stimme ist gestern verstummt, seine Musik bleibt. R.I.P.

Mein Lieblingsstück: This ist not America – 1985 – David Bowie (im Original mit Pat Metheny, Filmmusik zu „The Falcon and the Snowman“)

 

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8 Kommentare zu “There was a time

  1. Ich habe eben einen zweiseitigen Nachruf in unserer Zeitung gelesen und wurde an vieles erinnert, das ich vergessen hatte oder überhaupt nicht wusste. Aber hier in Berlin hat er auch einen besonderen Status genossen, wurde von ihr inspiriert und hat sie mit geprägt.

    • Ja, Berlin soll eine gute Schaffensperiode in seinem Leben gewesen sein. Viel weiß ich über David Bowie ebenfalls nicht. Er war ein Künstler mit einer ganz besonderen Aura und seine Musik war für mich immer positiv präsent; sie ist mit vielen guten Erinnerungen verwoben, und das macht ihn so besonders für mich.

  2. Meine Tochter, die in den USA lebt schrieb gestern auf fb, dass sie seine Musik kennt, weil sie bei mir immer etwas laut lief. Es war in den Achzigen, sie war Kind. 🙂 Es ist schon interessant, so etwas zu lesen.

    • Deine laute Musik ist ihr im Ohr geblieben. Wir geben unseren Kindern viel mehr mit, als uns bewusst ist. 😉

      David Bowie war mit seinem Album „Station to Station“ Teil unserer wilden 70er und dann hat er mich Mitte der 80er mit obigem Song nochmal intensiv erreicht. Aber mir ist dann jetzt erst so richtig bewusst geworden, wie viele seiner Lieder man kennt und mitsingen kann, obwohl man kein ausgesprochener Bowie-Fan ist. Er war immer (angenehm) präsent.

  3. Mich hat die Nachricht auch erschüttert, war er doch letzte Woche durch sein neues Album noch so lebendig. 🙁
    Ein Musiker, auf den der Begriff Künstler zutraf. Ich habe seine Kreativität immer bewundert, auch wenn ich nicht mit seinen ganzen Alben etwas anfangen kann, dafür war er zu wandelbar. Neben der Musik wirkte er sehr sympathisch und humorvoll und ich bin wirklich froh, ihn 2002 live gesehen zu haben. Die zweieinhalb Stunden werde ich nicht so schnell vergessen.

    Das Jahr fängt nicht gut an und ich blicke mit Schrecken auf meine Lieblingsmusiker, die inzwischen über 60 sind, oder sogar in Richtung 70 gehen. Zumindest die Musik und die Erinnerungen werden uns bleiben.

    • Ach Holly, die Kapelle auf der großen Wolke irgendwo im Jenseits oder Drüben oder wie auch immer man das vermuten mag wächst und wächst – es ist bedrückend. Aber vielleicht sind wir in einer – hoffentlich fernen – Zeit sehr beeindruckt und erfreut. 😉 Wer weiß …

  4. Irgendwie kennt man viel, obgleich ich nie eine Scheibe von ihm hatte.

    • Die „Station to Station“ hat einen Platz in unserem Plattenschrank und dann ist da noch der Soundtrack zum o. g. Film mit o. g. Song – Letzteres ist allerdings unserem großen Faible für die Pat Metheny Group geschuldet.

      Aber ich bin ebenfalls erstaunt, wie viele seiner Lieder darüber hinaus mein Ohr und mich erreicht haben.

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